Das Spiel bietet neun Rollenspiele zu demokratierelevanten Themen für den Unterricht im Bereich der Politischen Bildung auf der Sekundarstufe I und II an.
Die Handreichung für Lehrpersonen beinhaltet folgende drei Teile:
30 ausformulierte und illustrierte Rollen – quer aus der Schweizer Bevölkerung.
Je vier Rollen auf einer DIN A4-Seite. Die Karten können zugeschnitten werden und – wenn laminiert – mehrfach verwendet werden.
Kann wirklich jede und jeder wählen gehen?
Das Wahlrecht wurde immer wieder neu definiert. Dieses Zusatzmodul bietet eine historische Perspektive auf das Wählen und führt vor Augen, dass eine Demokratie nicht heisst, dass jede und jeder zu Wort kommt.
Soll in der Antirassismus-Strafnorm (Artikel 261bis des Schweizerischen Strafgesetzbuches) hinzugefügt werden, dass niemand aufgrund seiner sexuellen Orientierung diskriminiert werden darf?
Soll das Parlament eine allgemeine Empfehlung an alle Kantone abgeben, dass Ausländerinnen und Ausländer den Beruf der Polizistin / des Polizisten ausüben dürfen?
Sollen Arbeitnehmende bei einem Unfall am Arbeitsplatz eine finanzielle Entschädigung erhalten?
Sollen (in der Schweiz) Regeln eingeführt werden, um die Transparenz der Finanzen von Abstimmungen und Wahlkämpfen sicherzustellen?
Soll der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte weiterhin Verfassungsänderungen, welche vom Stimmvolk angenommen wurden, rückgängig machen dürfen?
Darf eine demokratisch gewählte Regierung gewaltsam gestürzt werden, wenn sich diese nicht demokratisch verhält?
Soll die Werbung und Information im Vorfeld von Wahlen und Abstimmungen durch eine weisungsbefugte Kommission kontrolliert werden?
Soll in der ganzen Schweiz eine Stimm- und Wahlpflicht eingeführt werden, so wie sie bisher nur der Kanton Schaffhausen kennt?
Soll im Schweizer Parlament eine Quote eingeführt werden, die besagt, dass mindestens 40% der Abgeordneten Frauen sein müssen?